Sachkundenachweis

Sachkundebescheinigung in NRW erforderlich!

(gem. § 11 Abs. 3 des Landeshundegesetz (LHundG) NRW)

Bevor Sie jetzt losziehen und sich direkt einen Rhodesian Ridgeback ins Haus holen, sei gesagt, dass neben diversen Anforderungen an die Familie und das Umfeld auch der zukünftige Halter selber einen Nachweis erbringen muss. In NRW und anderen Bundesländern ist eine Sachkundebescheinigung erforderlich sobald man sich für einen Hund, der ausgewachsen eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm oder ein Gewicht von mindestens 20 kg erreicht, entscheidet. Diese ist der zuständigen Behörde von Ihnen vorzuzeigen.

Große Hunde dürfen nur gehalten werden, wenn Sie die

  • erforderliche Sachkunde und die
  • Zuverlässigkeit besitzen,
  • den Hund fälschungssicher mit einem Mikrochip gekennzeichnet und
  • für den Hund eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben
  • und dies gegenüber der zuständigen Behörde nachweisen.

 

Wer mehr zum Thema Sachkundenbescheinigung erfahren möchte, erkundigt sich am besten bei seinem Tierarzt. Dieser nimmt die Fragebögen zur Sachkundebescheinigung in der Regel ab und schreibt Ihnen eine Bestätigung aus, die Sie der zuständigen städtischen Behörde vorlegen müssen. Hier auch noch ein nützlicher Link rund um die Sachkundebescheinigung:

http://www.tieraerztekammer-nordrhein.de/allgemeine-informationen-kammer-und-versorgungswerk/sachkundebescheinigungen-lhundg/96-sachkundebescheinigung

 

Andere Bundesländer andere Sitten, es empfiehlt sich im Vorfeld bei der eigenen Gemeinde zu informieren, ob und wenn ja welche Bescheinigungen notwendig sind.